News April 2020

Auch der Monat April ist von den aktuellen Entwicklungen in der Corona-Krise geprägt. Doch auch der neue Bußgeldkatalog ist in aller Munde und stößt nicht nur bei den Autofahrern selbst, sondern auch bei Europas größtem Automobilclub auf Widerstand.

  • Seit 28. April ist der neue Bußgeldkatalog in Kraft. Viele Änderungen sorgen für höhere Strafen und frühere Fahrverbote. Ab innerorts 21 km/h zu schnell droht nun ein 1-monatiges Fahrverbot, Halten in zweiter Reihe kostet 55 Euro und die fehlende Rettungsgasse bedeutet ab jetzt 200 € Bußgeld. Der bisher geltende „ausreichende Abstand“ beim Überholen von Fahrrädern, wurde nun auf 1,5 m innerorts und 2 m außerorts festgeschrieben.
    Außerdem bekommt der Schilderwald Deutschland Zuwachs von einem „Überholverbot von Zweirädern“, „Fahrradzone“ und „Grünpfeil für Radfahrer“. (Quelle: adac.de)
  • Die Hersteller leiden unter den Auswirkungen der Corona-Pandemie. Für Tesla hingegen geht es bergauf. Der E-Autobauer hat erstmals drei Quartale in Folge Geld verdient und schließt das erste Quartal 2020 mit schwarzen Zahlen ab.
    Während einer Telefonkonferenz äußerte sich Tesla-Chef Elon Musk dann zu den aktuellen Corona-Maßnahmen in Kalifornien mit den Worten „[…] den Leuten zu sagen, dass sie ihr Haus nicht verlassen können, dass sie dann festgenommen werden, das ist faschistisch, das ist nicht demokratisch, das ist nicht Freiheit". Hintergrund dieser Äußerung ist wohl auch die noch immer ruhende Produktion im Tesla Stammwerk Fremont in Kalifornien. (Quelle: automobilwoche.de)
  • Zum ersten Mai wechselte Opels deutsche Marketingchefin zu Hyundai Deutschland. Ihr Nachfolger in Rüsselsheim wird Albrecht Schäfer. Stefan Moldaner, vorher Koordinator der B2B-/NFZ Business-Manager Peugeot und Citroën bei der gsr Unternehmensberatung GmbH, übernimmt die neue Position des Vertriebschefs für Opel Deutschland.
  • Das Thema Elektromobilität verliert in der aktuellen Situation an Bedeutung. Das zeigen die Zahlen des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle. Nach dem Rekord für Anträge auf Kaufprämien für Elektroautos im März kam nun im April der Absturz. Die Zahl der Anträge ist knapp um die Hälfte gesunken. (Quelle: automobilwoche.de)
  • Auch den Neu- und Gebrauchtwagenmarkt treffen die Auswirkungen des Corona-Lockdowns schwer. Nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamts verzeichnet der Neuwagenmarkt durch die Krise ein Minus von 61 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Mit einem Minus von 44,4 Prozent fanden auch weniger Gebrauchte einen neuen Halter. (Quelle: kfz-betrieb.de)
  • Neben den bald startenden ersten Plug-In Hybriden der Marke Jeep, sind auch Elektroautos geplant, und damit eine umfassende Elektrifizierung der zum Fiat-Chrysler-Konzern gehörenden Geländewagen-Marke. Meunier, Markenpräsident von Jeep, kündigt an, „Jeep zum grünsten, nachhaltigsten SUV-Unternehmen […] und einer modernen, zeitgemäßen Marke [zu machen, die] die nächsten 80 Jahre standhält.“ (Quelle: ecomento.de)
  • Der Branchenverband VDA fordert aufgrund der Corona-Krise eine Kaufprämie für Benziner und Diesel. Auch der Ruf der Autohersteller nach staatlichen Prämien wurde im April immer lauter. Die Bundesregierung zeigt sich zurückhaltend. Nach aktuellsten Meldungen stößt die Forderung nach Kaufprämien auf breiten Widerstand bei den Fraktionen und bei den Gesprächen zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und Vertretern der Automobilindustrie sind keine Entscheidungen über Hilfen für die Branche in der Corona-Krise getroffen worden. Mit weiteren Entscheidungen kann die Automobilindustrie wohl erst im Juni rechnen. (Quelle: tagesschau.de, augsburger-allgemeine.de)

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